Beratung und Stabilisierung
nach Traumata

Unverarbeitete traumatische Ereignisse, wie Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, Unfälle, Überfälle, schwere Krankheiten oder der plötzliche Tod nahestehender Menschen, können für Betroffene und deren Familien schwerwiegende Folgen haben.

Symptome („PTDS“ – Post Traumatic Stress Disorder) können sich zu nachhaltigen und belastenden Problemen manifestieren, mit denen Betroffene und deren Angehörige überfordert sind. Betroffene entwickeln oft das Gefühl, keine Kontrolle zu haben und „verrückt“ zu sein. Ihre Angehörigen fühlen sich überfordert und reagieren nicht selten letztlich mit Ablehnung.

Die Beratung durch eine traumapädagogisch und –therapeutisch geschulte Fachkraft soll eine Stabilisierung der Betroffenen und des Familiensystems erreichen, indem:

  • die Betroffenen, ihre Angehörigen und gegebenenfalls ihr nahes soziales Umfeld verstehen, was durch die traumatischen Erfahrungen passiert ist;

  • die Symptome als „normale“ Folgereaktionen auf „unnormale“ Erlebnisse verstanden werden;

  • die positive Absicht hinter problematischen Verhalten erkannt und positive Verhaltensalternativen entwickelt (z.B. bei Selbstverletzung und/oder Drogenmissbrauch) werden;

  • Möglichkeiten zum „Stresscoping“ erlernt - d.h. in Situationen emotionaler Überstimulierung die Kontrolle zurückgewonnen werden kann.

Die Beratung ist durch ein hohes Maß an Transparenz für die Klienten gekennzeichnet. Voraussetzung ist ein gelungener Beziehungsaufbau, um eine ausreichende Vertrauensbasis zu schaffen, wobei der/die Berater*in die Rolle eines „Coaches“ einnimmt und die Eigenverantwortung des Klienten stärkt.

Durch eine gelungene Stabilisierung erhalten die Betroffenen in der Regel ein hohes Maß an Lebensqualität zurück, indem eine Integration der Geschehnisse und der Traumafolgen und ein gezielter regulierender Umgang hiermit erfolgen kann.

 

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