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Wie es zum Firmennamen “meracon” kam ...

Als Mitarbeiter der IFI gGmbH war ich bereits seit März 2006 für die Hilfestation („Hista“) Wilhelmshaven und die Kriseninterventionsstelle („Kiste“) Oldenburg tätig. Im Herbst 2007 verkündete Hermann Schülke in einer Mitarbeiterbesprechung der beiden Einrichtungen, dass es unter dem Dach der IFI Stiftung eine eigenständige Tochtergesellschaft geben wird und dass sowohl die „Hista“ als auch die „Kiste“ in die neue Tochtergesellschaft integriert werden sollen.

Eine neue eigenständige Tochtergesellschaft erforderte nunmehr auch einen eigenen Namen und Hermann Schülke berichtete, dass es diverse u.a. auch “schlimme” Vorschläge gegeben habe, wie z.B. IFI Ost. Es gab also noch keinen Namen für „unsere“ neue Gesellschaft, und da packte uns der Ehrgeiz, eben diesen zu finden. Wann hat man schließlich schon die Möglichkeit, den eigenen „Firmennamen“ mit zu kreieren?

Da ich zu diesem Zeitpunkt, genauso wie mein Kollege Torsten, fast ausschließlich Maßnahmen innerhalb Wilhelmshavens betreute, jedoch in Oldenburg wohnte, pendelte ich gemeinsam mit dem Kollegen täglich nach Wilhelmshaven und zurück. Zeit genug, um DEN Namen zu finden.

Schnell wurde klar: Der neue Firmenname sollte eine Verbindung zu unserer praktischen Arbeit herstellen und natürlich gut klingen, nicht zu lang sein und nicht so kompliziert zu schreiben und ähnliche Bedingungen erfüllen. Da wir unter der Leitung von Hermann als Grundlage der pädagogischen Arbeit nach einem Kontaktmodel arbeiten, bei dem es, kurz gesagt, darum geht, „echten“ Kontakt zu seinem Gegenüber herzustellen und nicht der Konfluenz oder Isolation zu verfallen, war mein erster Gedanke, dass der Name damit etwas zu tun haben müsste.

Weiter kam ich allerdings erst einmal nicht, aber Torsten pflichtete mir bei, und wir waren uns einig, diesen Ansatz weiterzuverfolgen. Bei einer unserer nächsten Fahrten nach Wilhelmshaven brachte Torsten ein Lateinwörterbuch mit und schlug vor, einmal darin nach einem passenden Namen zu suchen. Er las vereinzelt Wörter vor, die er gut fand und mit der Philosophie der Firma in Verbindung brachte. Im Zuge dessen fand er auch die Wörter: Verbindung = conexio und pur = meraculus. Das passte, denn diese Wörter stehen in Verbindung gebracht für einen „reinen, unverfälschten Kontakt“ und bringt die Arbeit nach dem Kontaktmodell damit auf den Punkt.

Aus diesen beiden Begriffen dann einen brauchbaren Firmennamen zu basteln, erschien uns jedoch erst einmal unmöglich, aber nach einer gewissen Zeit der Wortakrobatik schufen wir das Kunstwort meracon.

 Florian Pietrusky

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