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Die Kinderschutzstelle ist eine stationäre Einrichtung, in der sieben Mädchen und Jungen von Geburt an bis zum 13. Lebensjahr rund um die Uhr aufgenommen und betreut werden können.

Die Kinder kommen meistens aus krisenhaften Situationen in ihrer Herkunftsfamilie in die Schutzstelle. Der Aufenthalt der Kinder ist auf maximal sechs Monate begrenzt. Durch diese klare und  zeitliche Vorgabe soll vermieden werden, dass die Kinder die Einrichtung als „neues Zuhause“ begreifen und eine Beendigung der Unterbringung als „Abbruch“ empfunden und erlebt wird.

Die Einrichtung hat in erster Linie regionale Bedeutung. Über eine ortsnahe Unterbringung können häufig Kindergartenwechsel vermieden und soziale und familiäre Netze erhalten und eingebunden werden.

Das Team der Schutzstelle besteht ausschließlich aus pädagogischen Fachkräften. Aufgrund der zeitlichen Begrenzung des Aufenthaltes der Kinder ist es uns wichtig, die Bezugsbetreuung angemessen zu gestalten. Dies bedeutet, genügend Nähe und Vertrauen zu schaffen, um vorhandene Krisen zu bewältigen und Perspektiven zu entwickeln, gleichzeitig aber auch den anstehenden Abschied von Anfang an in die Beziehungsarbeit mit einzubeziehen.

Neben der Gewährleistung elementarer Bedürfnisse der Kinder nach Sicherheit, Nahrung, Kleidung, Hygiene und medizinischer Versorgung, kommt der emotionalen Versorgung, bedingt durch die aktuellen Krisen der betroffenen Kinder, eine große Bedeutung zu.

Auch wenn die Kinder in der Regel nur kurze Zeit in der Einrichtung verbringen, werden auch erste pädagogische Interventionen zur Traumastabilisierung durchgeführt. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Wohlfühl- und Distanzierungsstrategien, die die Kinder beispielsweise im Rahmen kleiner Rituale in ihren Alltag integrieren oder als individuelle „Notfallmaßnahmen“ erproben und einüben. 

In der Kinderschutzstelle wird auf eine dem individuellen Fall angemessene Elternarbeit großen Wert gelegt. Hier ist von Bedeutung, dass auch die Eltern die Einrichtung gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können. Die Eltern- und Angehörigenkontakte können trotzdem ausschließlich planmäßig erfolgen, wobei hier immer der Grundsatz des Schutzgedanken für die betroffenen Kinder Berücksichtigung findet.

Das Clearing bezieht sich in erster Linie auf die Erhebung der Ressourcen und Förderbedarfe der untergebrachten Kinder. Hier werden Beobachtungen festgehalten, welche anhand von „Ampelbögen“ gezielt erhoben werden.

In Fällen, in denen eine kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik sinnvoll erscheint, wird diese in der Regel durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie oder niedergelassene Psychologen durchgeführt. Ist dies nicht zeitnah genug möglich oder aus anderen Gründen nicht angezeigt, kann hierzu auch der Psychologisch-Therapeutische Dienst der Einrichtung genutzt werden.

Kinderschutzstelle Wilhelmshaven

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gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Arbeit mbH

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Sabrina Schröter
ist Hausleitung der Kinder-
schutzstelle Wilhelmshaven.

Basisqualifikation:
Dipl. Sozialpädagogin

Zusatzqualifikationen:
De-Eskalationstrainerin (Centrum GmbH); Bezugsbetreuung (Centrum GmbH); Safe Mentorin - Trainingsprogramm zur Förde-
rung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind (zptn); Safe Spezial für Mentorinnen in Mutter-Kind-Heimen u. für mehrfach belastete Eltern (zptn); Kinderschutzfachkraft bzw. "inso-weit erfahrene Fachkraft" (IJOS GmbH); Case Management: Ressourcen-, Lösungs- und Sozialraumorientierung in der sozialen Arbeit i.A. (Lüttring-Haus)
 

meracon gGmbH
Kinderschutzstelle Wilhelmshaven
Stutthofer Zeile 3
26388 Wilhelmshaven

Tel: 0 44 21 – 9 87 47 90
Fax: 0 44 21 – 9 83 97 02
E-Mail: schutzstelle@meracon.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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