06.06.2017

 

 

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Die jugendlichen Flüchtlinge bei den Aufnahmen zum Musikvideo.

 

 

 

Musikalischer Friedensappell

Wilhelmshavener Musikerinitiative produziert Videoclip mit minderjährigen Jugendlichen aus der meracon gGmbH / Song “Ghandi” wurde von der Gruppe “Klangaffaire” komponiert

Die jadestädtische Rockband „Klangaffaire“ hat mit Unterstützung der Wilhelmshavener Musikinitiative e.V. ein Musikvideo mit syrischen und afghanischen unbegleiteten Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren, die in der Clearingstelle der meracon gGmbH betreut werden. Hierzu wurde der eigens komponierte Song „Gandhi“ einstudiert.

Ein Lied über Frieden, der Sinnlosigkeit eines Krieges und der Frage: „Was wird besser auf der Welt, wenn heute eine Bombe fällt? Wieviel Blut braucht die Liebe, wieviel Tote der Frieden?“ Ein beeindruckender Text, der eigens für dieses Projekt in die jeweiligen Landessprachen der Jugendlichen übersetzt wurde und nun mehrsprachig im fertiggestellten Musikclip zu hören ist.

Das Video soll das neue Leben der unbegleiteten Jugendlichen in Wilhelmshaven zeigen. Das Rathaus, der Südstrand am Jadebusen und die Mole an der ehemaligen 3. Einfahrt wurden dabei durch die  Regisseure und Kameraleute André Schulze und Axel Biewer geschickt zur Thematik in Szene gesetzt. „Der Film soll aber kein Flüchtlingsdrama darstellen“, betonen die Filmemacher. Vielmehr soll auf die Situation der jungen Menschen hingewiesen werden.

Neben den Außenaufnahmen zeigt das Video Szenen aus dem Alltag in der Einrichtung der meracon. Auch das gemeinsame Kochen und Mittagessen wurde integriert. Mit einem Augenzwinkern wird gezeigt, wie Kulturen aufeinandertreffen und dass manch einem die hiesige Küche (noch) nicht so schmeckt. „Durch die meracon gGmbH wird alles Erdenkliche getan, um den Jugendlichen die erforderliche Fürsorge zu geben, um sie auf ihren neuen Lebensabschnitt vorzubereiten“, so  Nils Pree, Hausleiter der meracon-Clearingstelle in Wilhelmshaven. In Zusammenarbeit mit der Wilhelmshavener Musikinitiative entstand die Idee zu diesem Projekt. Als Bassist der Rockband „Klangaffaire“ konnte Pree zusammen mit den anderen Bandmitgliedern das musikalische Konzept schnell umsetzen und so liefert die „Klangaffaire“ den Soundtrack.

Der Probenraum der Band wurde als weiterer Drehort mit einbezogen. Viele Meter Kabel wurden verlegt, Scheinwerfer und Kameras aufgebaut. Band und Jugendliche nahmen die Musik und den Gesang auf, der durch Gunnar Schröter abgemischt wurde.

Dieses originelle Projekt wurde durch die meracon gGmbH, der Rockband „Klangaffaire“, der Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen e.V. und der Wilhelmshavener Musikinitiative e.V. gefördert, sowie durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft und Kultur, dem Jugendamt der Stadt Wilhelmshaven, der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe und der Integrationsberatungsstelle für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt.

Zu
sehen ist das Video hier (Youtube).

 

 

 

 

 

 

02.03.2017

 

 

Trauma - Bindung - Therapie
9-teiliges Fortbildungscurriculum des zptn und der meracon gGmbH - Psychotraumatologie, Traumatherapie und Traumapädagogik nach dem KReST-Modell

In Zusammenarbeit mit dem zptn Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen veranstaltet die meracon gGmbH von August 2017 bis Juni 2019 ein 9-teiliges Fortbildungscurriculum mit Lutz-Ulrich Besser, PD Dr. med. Karl Heinz Brisch, Alexander Korittko sowie weiteren Dozenten.

Das Curriculum wird die Teilnehmer mit den Grundlagen und Konzepten der modernen wissenschaftlich fundierten
- Psychotraumatologie
- Neurobiologie, Bindungs- und Stressforschung
- Traumapsychotherapie (Klinik, Diagnostik, Behandlung)
- Traumaberatung/ -behandlung und Gesprächsführung und Traumapädagogik
vertraut machen.

Darüber hinaus ist in einige Modulen Selbsterfahrung durch halbtägige erlebnispädagogische "Outdoor-events" integriert, die als persönliche Ressourcenerfahrungen (Selbstwirksamkeit, Selbstbild, Selbstvertrauen usw.) verankert werden.


Termine und weitere Informationen:  zptn.eu/Homepage/seminare.html?/Homepage/seminare/Orte/de/oldenburg.html

 

 

 

 

 

 

25.11.2016

 

 

Entdeckungsreise ohne Vorurteil

Wieder mal ein voller Erfolg war die Veranstaltung mit der Trauma-Expertin Michaela Huber zum Thema „Die dunkle Seite der Seele“ in Rastede

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Auf die „dunkle Seite der Seele“ begaben sich die rund 85 Teilnehmer der Fortbildung mit Michaela Huber (stehend) in Rastede unter anderem in Kleingruppen. 

Rund 85 Teilnehmer begaben sich auf eine vorurteilsfreie Entdeckungsreise zu den dunklen Ecken unserer und der Klientenseelen. Dabei begegneten sie dem Verbotenem, Sehnsüchten und Gefühlen wir Zorn und beleuchteten diese mit Respekt, ohne sie zu verurteilen.

„Ein sehr aktiver Tag“, meldete eine Teilnehmerin zurück, die es als sehr positiv empfand, dass viele aktive Anteile und Kleingruppenarbeit eingesetzt wurde, um sich diesem Thema zu nähern. Diese Betrachtung begegnet dem Gefühl vieler Psychotherapieklienten, die immer wieder bedauern, dass man von ihnen erwartet, stets nach vorn zu schauen und den Blick auf die Ressourcen und Resilienzfaktoren zu richten – stets mit dem Ziel, die „Funktionsfähigkeit“ wiederherzustellen oder zu verbessern.

Aber nicht nur Frau Huber referierte am 27. Oktober im Akademiehotel Rastede, auch Lutz Besser startete an diesem Tag das achte und damit vorletzte Modul des Fortbildungscurriculums „Trauma – Bindung - Therapie“, das die meracon als Kooperationspartner des zptn Hannover in Rastede anbietet. 25 Teilnehmer streben in dieser Fortbildungsreihe verschiedene Abschlüsse in den Bereichen Traumaberatung, Traumapädagogik, Traumatherapie, Psychotraumatologie an. Durch diesen Zufall ergab sich also eine der wenigen Gelegenheiten, gemeinsam mit beiden Experten an einem Tisch den Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

 

 

 

 

 

 

01.08.2016

 

 

”Die dunkle Seite der Seele”

Eine vorurteilsfreie Entdeckungsreise für therapeutische und pädagogische Fachkräfte mit Michaela Huber

Vortrag mit Diskussion am 27. Oktober 2016 von 14.00 bis 19.30 Uhr im Akademie-Hotel Rastede

 

 

 

 

huber_2016_titelHäufig bedauern Psychotherapie-KlientInnen, dass alle von ihnen verlangen, immer nur nach vorn zu schauen, sich zu „be-skillen“, pausenlos an Ressourcen und Resilienzfaktoren zu basteln. Nicht wenige haben den Eindruck, dass in der trauma-pädagogischen und -beraterischen ebenso wie in der Therapeutenszene an ihnen zwecks besserer Funktionstüchtigkeit und Verwertbarkeit  „herumgeschraubt“ werden soll oder auch tatsächlich wird. Dass für ihre dunklen Seiten kein Platz sei.

Dann wollen wir dieser Seite doch einmal ein ganzes Seminar schenken, in dem wir sie von allen Seiten beäugen. Auch bei uns. Wo sind die dunklen Ecken unserer und der KlientInnen-Seele, in die schon lange kein Licht hineingeleuchtet hat? Sehnsüchte, Verzagtheiten, Melancholie, unverarbeitete Trauerprozesse und ein unauslöschlicher Zorn, vielleicht sogar ein Hass, der kein Ventil zu haben scheint – was ist mit ihnen? Nähern wir uns behutsam, mit Respekt. Mit unerschütterlicher Sorgfalt könnten wir mit dem Unliebsamen sitzen. Und erleben vielleicht, dass da innen etwas aufatmet, weil es endlich, endlich gesehen und gehört wird. Vorurteilsfrei, freundlich, ohne ein Ziel vorzugeben – denn die Wesenheiten auf dieser dunklen Seite sind scheu. Sollen sie „umgedreht“ werden, weigern sie sich, ziehen sich immer weiter in den Hintergrund der Persönlichkeit zurück.

S
chauen wir doch einmal, was wir entdecken und was geschieht, wenn wir diesen Bereichen unseres Wesens bzw. des Wesens unserer KlientInnen Respekt erweisen …

Ort:
Akademiehotel Rastede
Oldenburger Straße 118
26180 Rastede

Zeit:
14.00 – 19.30 Uhr Vortrag und Diskussionsrunde

Kosten:
Die Seminargebühr beträgt 110,00 € inkl. Umsatzsteuer bei Voranmeldung bis zum 20. Okto-
ber 2015
per E-Mail (info@meracon.de) oder per Post/Fax (benutzen Sie dazu bitte das  Anmeldeformular des Veranstaltungsflyers => Download). Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn 14 Tage nach Eingang Ihrer Anmeldung bei der meracon gGmbH Ihre Zahlung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto erfolgt ist:

meracon gGmbH
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSWDE33HAN
IBAN:  DE41 2512 0510 0007 4881 00

Als Verwendungszweck geben Sie bitte das Stichwort „Huber“ sowie den/die Name(n) der angemeldeten Person(en) an. Bei fünf Anmeldungen für das Seminar aus derselben Ein-
richtung erhält der fünfte Teilnehmer 50% Ermäßigung (gültig nur bei Voranmeldung).

Stornierung
Die Stornierung ist bis zum 22. September 2015 bei Zahlung einer Verwaltungspauschale von 30,00 EUR möglich. Spätere Stornierungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. In diesem Fall sind die vollen Seminargebühren zu bezahlen, es kann jedoch ein(e) ErsatzteilnehmerIn gestellt werden.

Fortbildungspunkte
Für die Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen beantragt.

Die Referentin
Foto_huber_2016
Michaela Huber ist Diplom-Psychologin, approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin (auch EMDR-Supervisorin) und Ausbilderin in Traumabehandlung. Klinische Ausbildungen u.a. an der Universität Münster (Verhaltenstherapie), bei der Milton-Erickson-Gesellschaft (Hypnotherapie) und dem deutschen EMDR-Institut von Arne Hofmann (EMDR). Von 1978 bis 1983 war sie Redakteurin bei der Zeitschrift “Psychologie heute”. Seit 1989 ist sie in Kassel als Psychotherapeutin niedergelassen. 1998 hat sie das Zentrum für Psychotraumatologie Kassel e.V. mitbegründet. Am 19. Dezember 2008 wurde Michaela Huber das Bundesverdienstkreuz verliehen. 2011 wurde ihr der Bertha-Pappenheim-Preis verliehen. Seit ihrer Gründung 1995 bis 2011 ist sie 1. Vorsitzende der deutschen Sektion der International Society for the Study of Dissociation (ISSD e.V.), seit 2011 umbenannt in „Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation“ (DGTD). Seit 2011 ist sie 1. Vorsitzende der DGTD - Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (ehem. ISSD).

Weitere Informationen zu Michaela Huber finden Sie unter: www.michaela-huber.com.

 

 

 

 

 

 

02.02.2016

 

Stühlerücken in der Hilfestation Süd und in der KISTE Oldenburg

Neue Aufgaben führen zu Umzügen / Mitarbeiter beziehen neue Standorte
 

Aufgrund von neuen Aufgaben und damit verbundenen Umstrukturierungen war an unseren Standorten in Wilhelmshaven und Oldenburg Stühle rücken angesagt. In den aktuellen Räumlichkeiten unserer Hilfestation Süd in Wilhelmshaven wird im März 2016 unser neues Projekt, die Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Ausländer, eröffnen. Deshalb haben die Mitarbeiter der Hilfestation Süd ihre Schreibtische dort geräumt und neue Büros in der Bismarckstr. 185 bezogen.

Auch in Oldenburg gibt es Veränderungen. Die Jungen- und Männerkriseninterventionsstelle dort vergrößert sich und bezieht deshalb ebenfalls gerade neue Räumlichkeiten. Die neuen Büros befinden sich in der Rudolf-Diesel-Straße 24.

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Anlässlich der Neueröffnung der HiIfe-
station Süd in der Bismarckstraße 185 gab es einen kleinen Empfang.

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Frisch renoviert und modern eingerich-
tet präsentieren sich die neuen Räume der Hilfestation Süd.

 

 

 

 

04.05.2015

 

Transgenerationale Traumatisierung

Wie traumatische Erlebnisse vererbt werden

Vortrag und Diskussion von und mit Michaela Huber am 15. Oktober 2015 in Rastede



foto_huberKann Traumatisches „vererbt“ werden? In gewisser Weise schon. Stress der Väter und Mütter kann durchaus biologisch weitergegeben werden. Allerdings findet die Weitergabe von erschütternden Erfahrungen zwischen den Generationen meist durch konkrete Erlebnisse statt: die Atmosphäre im Elternhaus; geistig-seelisch oder körperlich beeinträchtigte oder erkrankte Eltern; Erlebnisse von existenzieller Verlassenheit, die sich zwischen den Generationen wiederholen, reinszeniert werden. Und selbst wenn die ältere Generation schweigt, leiden die Kinder und Enkel. Schuldgefühle sind furchtbare „Erbstücke“, die auch erwachsen gewordene Kinder der traumatisierten Elterngeneration direkt oder indirekt belasten.

Wie können wir diese intergenerationelle Weitergabe verstehen? Welche eigenen Erlebnisse haben wir damit gemacht? Und was hilft, aus der Spirale der Trauma-Weitergabe auszusteigen? In einem Vortrag mit anschließender Diskussion  geht die renommierte Trauma-Expertin Michaela Huber (Bild) diesen Fragen nach und gibt Antworten.


Ort:
Akademiehotel Rastede
Oldenburger Straße 118
26180 Rastede

Zeit:
14.00 – 19.30 Uhr Vortrag und Diskussionsrunde

Kosten:
Die Seminargebühr beträgt 110,00 € inkl. Umsatzsteuer bei Voranmeldung bis zum 08. Oktober 2015 per E-Mail (info@meracon.de) oder per Post/Fax (benutzen Sie dazu bitte das  Anmeldeformular des Veranstaltungsflyers => Download). Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn 14 Tage nach Eingang Ihrer Anmeldung bei der meracon gGmbH Ihre Zahlung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto erfolgt ist:

meracon gGmbH
Evangelische Darlehensgenossenschaft
BIC: GENODEF1EDG
IBAN: DE27 2106 0237 0000 0279 60


Als Verwendungszweck geben Sie bitte das Stichwort „Huber“ sowie den/die Name(n) der angemeldeten Person(en) an. Bei fünf Anmeldungen für das Seminar aus derselben Einrichtung erhält der fünfte Teilnehmer 50% Ermäßigung (gültig nur bei Voranmeldung).

Stornierung
Die Stornierung ist bis zum 14. September 2015 bei Zahlung einer Verwaltungspauschale von 30,00 EUR möglich. Spätere Stornierungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. In diesem Fall sind die vollen Seminargebühren zu bezahlen, es kann jedoch ein(e) ErsatzteilnehmerIn gestellt werden.

Teilnehmer
Die Veranstaltung richtet sich an Fachfrauen und -männer aus sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Bereichen, Berufen und Einrichtungen (SozialpädagogInnen, PsychologInnen, Psychologische PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen, LehrerInnen, TherapeutInnen, ErzieherInnen usw., aus Jugendämtern, Frauen- und Kinderschutzorganisationen, Psychiatrien, Kinder- und Jugendpsychiatrien, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Fachhochschulen usw.) sowie
alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für dieses Thema interessieren.

Fortbildungspunkte
Für die Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen beantragt.

Die Referentin:
Michaela Huber ist Diplom-Psychologin, approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin (auch EMDR-Supervisorin) und Ausbilderin in Traumabehandlung. Klinische Ausbildungen u.a. an der Universität Münster (Verhaltenstherapie), bei der Milton-Erickson-Gesellschaft (Hypnotherapie) und dem deutschen EMDR-Institut von Arne Hofmann (EMDR).Von 1978 bis 1983 war sie Redakteurin bei der Zeitschrift “Psychologie heute”. Seit 1989 ist sie in Kassel als Psychotherapeutin niedergelassen. 1998 hat sie das Zentrum für Psychotraumatologie Kassel e.V. mitbegründet. Am 19. Dezember 2008 wurde Michaela Huber das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Michaela Huber ist 1. Vorsitzende der deutschen Sektion der International Society for the Study of Dissociation (ISSD) und Mitglied u.a. in:

  • Deutschsprachige Gesellschaft für
  • Psychotraumatologie (DeGPT)
  • International Society for the Study of Dissociation (ISSD)
  • Business and Professional Women Germany (BPW-Germany)
  • EMDRIA.

Weitere Informationen zu Michaela Huber finden Sie unter: www.michaela-huber.com

 

 

 

 

22.06.2014

 

Trauma - Bindung - Therapie
Psychotraumatologie, Traumatherapie und Traumapädagogik nach dem
KReST-Modell
9-teiliges Fortbildungscurriculum des zptn und der meracon gGmbH


In Zusammenarbeit mit dem zptn Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen veranstaltet die meracon gGmbH von März 2015 bis Dezember 2016 ein 9-teiliges Fortbildungscurriculum mit Lutz-Ulrich Besser, PD Dr. med. Karl Heinz Brisch, Alexander Korittko sowie weiteren Dozenten.

Das Curriculum wird die Teilnehmer mit den Grundlagen und Konzepten der modernen wissenschaftlich fundierten
- Psychotraumatologie
- Neurobiologie, Bindungs- und Stressforschung
- Traumapsychotherapie (Klinik, Diagnostik, Behandlung)
- Traumaberatung/ -behandlung und Gesprächsführung und Traumapädagogik
vertraut machen.

Darüber hinaus ist in einige Modulen Selbsterfahrung durch halbtägige erlebnispädagogische "Outdoor-events" integriert, die als persönliche Ressourcenerfahrungen (Selbstwirksamkeit, Selbstbild, Selbstvertrauen usw.) verankert werden.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie hier als PDF herunterladen können.
 

01.08.2013

 

”Wenn`s zu Hause knallt”
Kinder, Jugendliche und häusliche Gewalt
Fachtag am Dienstag, 6. Mai 2014 (Nachhol-Termin!), mit Michaela Huber


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Wenn Mädchen daheim Gewalt erfahren, ist sie oft mit sexueller Gewalt verbunden. Die Folgen sind fatal: große Angst, das Klammern an Menschen, die „irgendwie retten“ könnten, Schweigen und Scham. Wenn Jungen daheim Gewalt erfahren, dann werden sie meist gedemütigt, geschlagen - und lernen hier wie auf dem Schulhof: Wenn du dich nicht durchsetzen kannst, hast du verloren.

Später werden sich beide Geschlechter begegnen. Sie werden versuchen, alles anders zu machen. Manche schaffen es, andere wiederholen die im Elternhaus erlernten Muster: Erpressung, Nötigung, Gewalt, Opferung, Verrat – und dazwischen Zärtlichkeit und schöne Momente.

Wie lässt sich der intergenerationelle Zirkel der Gewalt durchbrechen? Was macht Kinder und Jugendliche stark gegen die Versuchungen von Wiederholung und Reinszenierung dessen, was sie schon kennen?

Der Fachtag war bereits für den 27. Mai 2013 geplant, musste aber krankheitsbedingt abgesagt werden.


Ort:
Akademiehotel Rastede
Oldenburger Straße 118
26180 Rastede

Zeit:
14.00 – 19.30 Uhr Vortrag und Diskussionsrunde

Kosten:
Die Seminargebühr beträgt 110,00 € inkl. Umsatzsteuer bei Voranmeldung bis zum 30. April 2014 per E-Mail (info@meracon.de) oder per Post/Fax (benutzen Sie dazu bitte das beigefügte Anmeldeformular). Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn 14 Tage nach Eingang Ihrer Anmeldung bei der meracon gGmbH Ihre Zahlung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto erfolgt ist:

Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 251 205 10
Konto-Nr.: 7488100

Als Verwendungszweck geben Sie bitte das Stichwort „Huber“ sowie den/die Name(n) der angemeldeten Person(en) an. Bei fünf Anmeldungen für das Seminar aus derselben Einrichtung erhält der fünfte Teilnehmer 50% Ermäßigung (gültig nur bei Voranmeldung).

Stornierung

Die Stornierung ist bis zum 8. April 2014 bei Zahlung einer Verwaltungspauschale von 30,00 EUR möglich. Spätere Stornierungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. In diesem Fall sind die vollen Seminargebühren zu bezahlen, es kann jedoch ein(e) ErsatzteilnehmerIn gestellt werden.


Teilnehmer
Die Veranstaltung richtet sich an Fachfrauen und -männer aus sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Bereichen, Berufen und Einrichtungen (SozialpädagogInnen, PsychologInnen, Psychologische PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen, LehrerInnen, TherapeutInnen, ErzieherInnen usw., aus Jugendämtern, Frauen- und Kinderschutzorganisationen, Psychiatrien, Kinder- und Jugendpsychiatrien, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Fachhochschulen usw.) sowie
alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für dieses Thema interessieren.

Fortbildungspunkte
Für die Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen beantragt.

Die Referentin:
Michaela Huber ist Diplom-Psychologin, approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin (auch EMDR-Supervisorin) und Ausbilderin in Traumabehandlung. Klinische Ausbildungen u.a. an der Universität Münster (Verhaltenstherapie), bei der Milton-Erickson-Gesellschaft (Hypnotherapie) und dem deutschen EMDR-Institut von Arne Hofmann (EMDR).Von 1978 bis 1983 war sie Redakteurin bei der Zeitschrift “Psychologie heute”. Seit 1989 ist sie in Kassel als Psychotherapeutin niedergelassen. 1998 hat sie das Zentrum für Psychotraumatologie Kassel e.V. mitbegründet. Am 19. Dezember 2008 wurde Michaela Huber das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Michaela Huber ist 1. Vorsitzende der deutschen Sektion der International Society for the Study of Dissociation (ISSD) und Mitglied u.a. in:

  • Deutschsprachige Gesellschaft für
  • Psychotraumatologie (DeGPT)
  • International Society for the Study of Dissociation (ISSD)
  • Business and Professional Women Germany (BPW-Germany)
  • EMDRIA.

Weitere Informationen zu Michaela Huber finden Sie unter: www.michaela-huber.com

 

 

 

 

28.03.2013

 

”Bindung - Trauma und Soziales Milieu”
Norddeutsche Fachtagung am 21. und 22. November 2013, mit Lutz-Ulrich Besser und PD Dr. Karl Heinz Brisch


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Neue Erkenntnisse der Forschung zeigen, dass Milieu-Einflüsse, insbesondere extreme Stresserfahrungen im Sinne von Traumata in der Kindheit, genetische Veränderungen auf zellulärer Ebene verursachen können und so entsprechende Symptome weiter „vererbt“ werden können. Die beiden international anerkannten Bindungs- und Traumaexperten Dr. Karl Heinz Brisch und Lutz-Ulrich Besser werden während der zweitägigen Fachtagung am 21. und 22. November 2013 in Wilhelmshaven über die Bedeutung einer sicheren Bindungsentwicklung in der Kindheit und die Auswirkungen von bestimmten Milieueinflüssen und traumatischen Erfahrungen für Symptom-Entstehung und Persönlichkeitsentwicklung referieren.


1. Tag: Dr. Karl Heinz Brisch: „Sichere Bindung in früher Kindheit - Voraussetzung für eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung“

  • Sichere Bindungsentwicklung als Schutzfaktor vor Überforderungssituationen im späteren Leben
  • Stressfestigkeit und Bewältigungsmöglichkeiten von Herausforderungen aller Art
  • Bindungstheorie und Forschung
  • Bindungsmuster und Bindungsstörungen
  • Trauma, Bindungsstörungen und die Folgen bei Kindern und Erwachsenen
  • Psychodynamisch-bindungsorientierte Therapie
     

2. Tag: Lutz-Ulrich Besser: „Trauma und die Folgen - Das soziale Klima in Familie und Schule und seine Auswirkungen auf die kindliche Gehirn- und Persönlichkeitsentwicklung“

  • Die plastische Formbarkeit des Gehirns durch Erfahrungen
  • Trauma und die Folgen
  • Die Oberflächlichkeit der medialen Konsum- und Spaßgesellschaft und ihre Auswirkungen
  • Wenn der Sinn des Lebens zu Sinnlosigkeit und Gleichgültigkeit verfällt


Ort:
Columbia Hotel Wilhelmshaven
Jadeallee 50
26382 Wilhelmshaven
Tel.: +49 (0) 4421 77338-0
Web: www.columbia-hotels.de/wilhelmshaven/

Sollten Sie eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, setzen Sie sich bitte bis zum 10. Oktober 2013 unter dem Stichwort „Norddeutsche Fachtagung“ mit dem Columbia Hotel in Verbindung.

Teilnahmegebühr
Bei Anmeldung bis zum 31. August 2013 beträgt die Teilnahmegebühr 280,00 €. Ab dem 1. September 2013 beträgt die Teilnahmegebühr 295,00 €. Der Preis beinhaltet Kaffee- und Teepausen und jeweils ein Mittagessen pro Tag.

Bitte melden Sie sich per E-Mail (info@meracon.de) oder per Post/Fax an (laden Sie sich dazu bitte hier das Anmeldeformular herunter). Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn 14 Tage nach Eingang Ihrer Anmeldung bei der meracon gGmbH Ihre Zahlung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto erfolgt ist:

Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 25120510
Konto-Nr.: 7488100.

Als Verwendungszweck geben Sie bitte das Stichwort „Norddeutsche Fachtagung“ sowie den/die Name(n) der angemeldeten Person(en) an.

Stornierung
Die Stornierung ist bis zum 19. September 2013 bei Zahlung einer Verwaltungspauschale von 30,00 € möglich. Spätere Stornierungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. In diesem Fall sind die vollen Seminargebühren zu bezahlen, es kann jedoch ein(e) ErsatzteilnehmerIn gestellt werden.


Teilnehmer
Die Veranstaltung richtet sich an Fachfrauen und -männer aus sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Bereichen, Berufen und Einrichtungen (SozialpädagogInnen, PsychologInnen, Psychologische PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen, LehrerInnen, TherapeutInnen, ErzieherInnen usw., aus Jugendämtern, Frauen- und Kinderschutzorganisationen, Psychiatrien, Kinder- und Jugendpsychiatrien, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Fachhochschulen usw.) sowie
alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für dieses Thema interessieren.

Fortbildungspunkte
Für die Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen beantragt.

Die Referenten:
Lutz Besser
Lutz-Ulrich Besser: FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychotherapeutische Medizin; tiefenpsychologisch-analytische und KIP-Ausbildung; 1985-94 Familientherapie- und Supervisorenausbildung bei Dr. C. Gammer, Körpertherapie- und Traumatherapieausbildung; Traumatherapeut DeGPT e.V.; EMDR-Facilitator und Supervisor am EMDR-Institut Dtld.; EMDREA-Trainer für EMDR mit Kindern und Jugendlichen; Vorträge auf internationalen Tagungen; Lehrtherapeut in Psychotraumatologie u. traumazentrierter Psychotherapie sowie EMDR mit Kindern in Europa. Weitere Infos: www.zptn.de

brischPD Dr. Karl Heinz Brisch: FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychotherapeutische Medizin; Nervenarzt, Psychoanalyse, analyt. Gruppenpsychotherapie, Traumatherapie und EMDR; Leitet die Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinder- und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital; Forschung: Entwicklung und Bindung incl. Störungen und Therapie; diverse Publikationen, Organisator internationaler Kongresse. Weitere Infos: www.khbrisch.de

 

 

 

 

20.11.2012

 

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Auf großes Interesse stieß - wieder einmal - die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit der Trauma-Expertin Michaela Huber.

 

 

Ausführungen der Tauma-Expertin interessiert verfolgt
Michaela Huber: 95 Te
ilnehmerInnen hörten Vortrag zum Thema Übertragung und Gegenübertragung und diskutierten angeregt mit

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung „Als ginge es immer um Leben und Tod“ mit Michaela Huber am 2. November. 95 TeilnehmerInnen verfolgten interessiert die Ausführungen der Referentin zum Thema “Übertragung und Gegenübertragung in der Arbeit mit traumati-
sierten Menschen” und brachten sich aktiv in die Diskussionsrunde ein.

An der anschließenden Befragung zum Seminar nahmen insgesamt 26 Teilnehmer teil, auf deren Bewertung des Tages sich die folgenden Grafiken beziehen. In der Kategorie „Inhalt“ wurden in den Anmerkungen oftmals explizit noch einmal die praktischen Beispiele als besonders positiv hervorgehoben, allerdings könnte man dem Thema mehr Zeit einräumen. 

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Abb.: 1: Kategorie „Inhalt“

Die Kategorie „Referentin“ hat die besten Bewertungen erhalten, auch in den Anmerkungen wurde die Fachlichkeit und die Art und Weise der Moderation immer wieder gelobt.

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Abb.: 2: Kategorie „Referentin“

Auch die Zufriedenheit mit dem Raum und den Rahmenbedingungen wurde insgesamt als „gut“ eingeschätzt, lediglich die Verpflegung wurde kritisiert. Hier wünschen sich sie Teilnehmer eine Verbesserung im Hinblick auf mehr Getränke, anderes Gebäck bzw. etwas Herzhaftes für die zweite Pause.

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Abb.: 3: Kategorie „Raum“

Insgesamt wird die Veranstaltung auch in der zusammenfassenden Kategorie als „gut“ und gelungen beurteilt, worüber wir uns sehr freuen.

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Abb.4: Kategorie „Gesamt“

Eine weitere Veranstaltung mit Frau Huber ist am 27.05.2013 zum Thema „Wenn´s zu Hause knallt“ – Kinder, Jugendliche und häusliche Gewalt - geplant.

 

 

 

 

07.08.2012

 

”Als ginge es immer um Leben und Tod”
Übertragung und Gegenübertragung in der Arbeit mit traumatisierten Menschen
Fachtag am Freitag, 2. November 2012, mit Michaela Huber


Trauma-Pionierin Judith Herman („Die Narben der Gewalt“) hat einmal gesagt: Bei der traumatischen Übertragung geht es immer um Leben und Tod. Mit dieser Dringlichkeit konfrontiert zu sein, die ein traumatisiertes Kind, ein Jugendlicher oder erwachsener Mensch in den Kontakt mit HelferInnen mitbringt, bedeutet für uns oft sehr viel Stress. Wir wollen SOFORT helfen, sonst… Doch gleichzeitig bleiben viele, die von Bindungspersonen gequält werden, in sehr engem Kontakt mit diesen, auch wenn sie gleichzeitig zu verstehen geben, wie unaushaltbar die Situation ist.

So werden wir nicht selten zu „ohnmächtigen Zeugen“ gemacht, wie auch das Opfer häufig ohnmächtig zusehen musste, welche Katastrophen in den Familien geschahen. Oder wir bekommen, wenn wir nicht „Retter“ sein können, die Täter-Übertragung zu spüren: „Du hilfst mir auch nicht, Du machst alles nur noch schlimmer!“

Diese und viele andere Übertragungs-Situationen lösen in HelferInnen eigene Reaktionen aus, die wir uns anschauen sollten, damit wir nicht nur agieren oder reagieren, sondern den Kontakt zu den Trauma-Überlebenden möglichst hilfreich gestalten können.

Ort:
Akademiehotel Rastede
Oldenburger Straße 118
26180 Rastede

Zeit:
14:00 – 19:30 Uhr Vortrag und Diskussionsrunde

Kosten:
110,00 EUR bei Voranmeldung bis zum 8. Oktober 2012 per E-Mail (info@meracon.de) oder per Post/Fax (benutzen Sie dazu bitte das Anmeldeformular, dass Sie sich hier als PDF herunterladen können). Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn 14 Tage nach Eingang Ihrer Anmeldung bei der meracon gGmbH Ihre Zahlung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto erfolgt ist:

Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 251 205 10
Konto-Nr.: 7488100

Als Verwendungszweck geben Sie bitte das Stichwort „Huber“ sowie den/die Name(n) der angemeldeten Person(en) an. Bei fünf Anmeldungen für das Seminar aus derselben Einrichtung erhält der fünfte Teilnehmer 50% Ermäßigung (gültig nur bei Voranmeldung).

Teilnehmer
Die Veranstaltung richtet sich an Fachfrauen und -männer aus sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Bereichen, Berufen und Einrichtungen (SozialpädagogInnen, PsychologInnen, Psychologische PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen, LehrerInnen, TherapeutInnen, ErzieherInnen usw., aus Jugendämtern, Frauen- und Kinderschutzorganisationen, Psychiatrien, Kinder- und Jugendpsychiatrien, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Fachhochschulen usw.) sowie
alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für dieses Thema interessieren.

Fortbildungspunkte
Für die Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen beantragt.

Die Referentin:
Michaela Huber ist Diplom-Psychologin, approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin (auch EMDR-Supervisorin) und Ausbilderin in Traumabehandlung. Klinische Ausbildungen u.a. an der Universität Münster (Verhaltenstherapie), bei der Milton-Erickson-Gesellschaft (Hypnotherapie) und dem deutschen EMDR-Institut von Arne Hofmann (EMDR).Von 1978 bis 1983 war sie Redakteurin bei der Zeitschrift “Psychologie heute”. Seit 1989 ist sie in Kassel als Psychotherapeutin niedergelassen. 1998 hat sie das Zentrum für Psychotraumatologie Kassel e.V. mitbegründet. Am 19. Dezember 2008 wurde Michaela Huber das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Michaela Huber ist 1. Vorsitzende der deutschen Sektion der International Society for the Study of Dissociation (ISSD) und Mitglied u.a. in:

  • Deutschsprachige Gesellschaft für
  • Psychotraumatologie (DeGPT)
  • International Society for the Study of Dissociation (ISSD)
  • Business and Professional Women Germany (BPW-Germany)
  • EMDRIA.

Weitere Informationen zu Michaela Huber finden Sie unter: www.michaela-huber.com

 

 

 

 

15.05.2012

 

2.000-Euro-Spende von Premium Aerotec Varel

Im Rahmen der Glückspfennig-Aktion der Firma Premium Aerotec in Varel erhielt die Förderstelle für Kleinkinder und deren Eltern der meracon gGmbH jetzt eine Spende in Höhe von 2.000 Euro. Bei der Glückspfennig-Aktion spenden Mitarbeiter der  Firma jeden Monat die Cent-Beträge ihres Lohns. Diese Summe wird am Ende des Jahres von der Werksleitung verdoppelt, sodass diesmal 15.900 Euro ausgeschüttet werden konnten. Zu den insegsamt elf Spendenempfängern aus der Region gehörte auch die Förderstelle der meracon.

Die Spende fließt in die Einrichtung eines so genannten “Snoezelraums”.  Im Zuge der Sarnierung des Gebäudes wurde auch der Dachboden des Hauses  isoliert, gestrichen, neue Fenster wurden eingebaut und neuer Fußboden verlegt - mit dem Ziel hier einen  Snoezelraum einzurichten, in dem die Kinder und ihre Eltern zur Ruhe kommen und entspannen und die Kinder spielen können. Der  Raum muss hierfür entsprechend ausgestattet werden, damit eine erholsame, entspannte, gemütliche und warme Atmosphäre geschaffen wird,  in der die Kinder und Eltern sich fallen lassen und auf ihre Sinne  konzentrieren können. Letztendlich soll durch die Nutzung des  Snoezelraumes die Wahrnehmung stimuliert, die Fähigkeit sich zu entspannen erhöht und die Kontaktfähigkeit und damit die Integration in  soziale Strukturen verbessert werden.
Die meracon, hier insbesondere die Förderstelle mit ihren Mitarbeitern und Familien, bedanken sich noch einmal recht herzlich für diese Spende!

 

 

 

23.03.2012

 

Dr. Lutz Besser

Referent Lutz-Ulrich  Besser

System overload: Was unsere Kinder stark macht, wenn Medien sie überfordern

Fachtag mit Lutz-Ulrich Besser am 20. April 2012

Das reichhaltige, farbige und hochtechnisierte Medienangebot mit permanenter Unterhaltung und Ablenkung in unserer „Spaßgesellschaft“ ist für Groß und Klein sehr verlockend. Filme, Videoclips, Computerspiele, Multimedia-Handys faszinieren nahezu jeden.

Die wissenschaftliche Erforschung des menschlichen Gehirns der letzten Jahre zeigt, dass sich unsere Gehirne besonders in Kindheit und Jugend in Abhängigkeit von ihren Nutzungsbedingungen strukturieren. Man spricht von der „Neuroplastizität“ (Lern- und Anpassungsfähigkeit) des Gehirns.

Unter anhaltendem Stress durch Reizüberflutung, aber v.a. durch traumabedingten Stress, kommt es im menschlichen Gehirn zu veränderter Reiz- und Informationsverarbeitung sowie symptomträchtigen Gedächtnisbildungsprozessen.

Entsprechend dieser strukturbildenden Lernfähigkeit menschlicher Gehirne entwickelt sich unsere Persönlichkeit von frühester Kindheit an. Dies bildet sich aus der Summe unserer förderlichen sowie den belastenden, ängstigenden und Stress induzierenden Sinneseindrücken sowie unseren erprobten emotionalen Reaktionen und Verhaltensweisen darauf.

Die mit dem täglichen stundenlangen Medienkonsum einhergehende ständige Reizüberflutung, verbunden mit dem häufigen Fehlen sicherer Bindungen und guter erwachsener Vorbilder, führen bei vielen Kindern und Jugendlichen immer häufiger zu bedenklichen Fehlentwicklungen.

Insbesondere die in den Medien allgegenwärtige rohe Gewalt und Brutalität, die jederzeit und überall verfügbare Pornografie, mit oft auch sexualisierter Gewalt in Bildern, Worten und in elektronischen Spielen, wird bezüglich ihren Auswirkungen auf Gehirn- und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen in unserer Gesellschaft weitgehend unterschätzt.

Dieser Fachtag in Kooperation mit der Centrum Gesellschaft für Bildung und Beratung mbH soll den Blick für diese Problematik schärfen und professionellen Helfern und anderen engagierten Menschen Anregungen für sinnvolle und konstruktive Interventionen aufzeigen.

Seminarleiter
Lutz-Ulrich Besser

Zeit
9.30 - 17.00 Uhr

Ort
Kulturetage Oldenburg
Bahnhofstraße 11
26122 Oldenburg

Seminargebühr
Die Seminargebühr beträgt 110,00 Euro bei Voranmeldung bis zum 20. März 2012 per E-Mail oder per Post/Fax mit Anmeldeformular (bitte als PDF hier herunterladen). Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn 14 Tage nach Eingang Ihrer Anmeldung bei der Centrum GmbH Ihre Zahlung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto erfolgt ist:

Volksbank Oldenburg
BLZ: 280 618 22
Konto: 308 174 6300

Als Verwendungszweck bitte angeben: Name(n) der angemeldeten Person (en)

Stornierung
Die Stornierung ist bis zum 20. März 2012 kostenfrei bei Zahlung einer Verwaltungspauschale von 30,00€ möglich. Spätere Stornierungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. In diesem Fall sind die vollen Seminargebühren zu bezahlen, es kann jedoch ein ErsatzteilnehmerIn gestellt werden.

Teilnehmer
Der Fachtag richtet sich an Eltern, Lehrer, Schüler und an alle, denen es am Herzen liegt, dass sich Kinder und Jugendliche seelisch, geistig und körperlich gut und gesund zu erwachsenen, kompetenten und sozialen Mitgliedern unserer Gesellschaft entwickeln können. Dazu benötigen sie gute erwachsene Vorbilder, die aufrichtig, mutig und klar Sicherheit und Halt geben, aber auch die Kraft und die Zivilcourage haben, Stellung zu beziehen und Einhalt zu gebieten, wo es notwendig ist. Familien und Schulen, Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen müssen vorrangig erst einmal in jeder Form gewaltfreie Lebensräume sein, einen „sicheren äußeren Ort“ darstellen! Die Schaffung von solchen „Naturschutzgebieten für Kinderseelen und Gehirne“, in denen sie sich gut entwickeln können, liegt in der Verantwortung von uns Erwachsenen.

Fortbildungspunkte
Für die Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen beantragt.

 

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